Schachabteilung Wildau

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Rundenberichte der I. Mannschaft 2019/2020!

Runde 1  |  Runde 2  |  Runde 3  |  Runde 4  |  Runde 5  |  Runde 6  |  Runde 7  |  Runde 8  |  Runde 9  | 

 


Runde 1


Runde 2


Runde 3


Runde 4

Wir mussten kurz vor Weihnachten noch mal ran an die Bretter. Wildau I verschlug es nach Charlottenburg zur BSG Eckbauer, dem ältesten Schachclub Deutschlands, den es schon 170 Jahre gibt. Als Aufsteiger waren wir nicht gerade favorisiert, aber bis jetzt hatten wir uns ordentlich geschlagen.

Matthias Nabel hat sich nach starken Partien in der letzten Zeit dieses Mal mit Remis begnügt.

Nicht so gut lief es bei Christian Gronau. Ein Springer hatte sich ins gegnerische Lager verirrt und hatte kein Rückzugsfeld.

Detlef dagegen hat nach seiner bravourösen Abwehrschlacht im letzten Wettkampf dieses Mal sogar den vollen Punkt ergattern.

Er war mit Springer und Turm auf die schwachen Felder des Gegners gegangen und konnte ausreichend Material für den Sieg erobern.

Peter Trappmann stand etwas besser. Zum vollen Punkt hats dann nicht gereicht – Remis an Brett 8.

Randy Fechner konnte dem starken Druck seines Gegners im Turmendspiel nicht standhalten. Er verlor einen Bauern und auch eine kämpferische Haltung konnte die Niederlage nicht abwenden.

Bei Andreas Kuckel hatte der Gegner eine Springergabel übersehen. Die materielle Überlegenheit war dann schnell entscheidend.

Leider hatte dann auch Ronald Berndt noch verloren.

Es stand 3:4.

Unser Neuzugang Max Patzenhauer hatte ganz vorne an Brett1 ein Springerendspiel mit Mehrbauern auf dem Brett. Das war nicht so einfach zu gewinnen. Er konnte seinen Gegner dann doch noch austricksen und ein zweites Bäuerlein gewinnen. Der gab darauf hin auf.

Das 4:4 gegen einen etwas stärkeren Gegner hilft uns auf jeden Fall weiter. Der Klassenerhalt ist zwar noch nicht sicher. Mit 6:4 Punkten sieht es dennoch gut aus. Selbst wenn die dicken Brocken noch kommen.


Runde 5


Runde 6

Am 6. Spieltag der BMM stand das Auswärts-Match gegen den Tabellenletzten SK Tempelhof an. Da einen Tag vorher unser Detlef seinen Geburtstag groß gefeiert hatte und auch seine Mannschaftskameraden mitgezecht hatten war nicht ganz klar ob die alle schon frisch und munter erscheinen würden. Aber es ging so halbwegs. Wir mussten einen einen Ausfall kompensieren: Randy Fechner, der beruflich verhindert war. Für ihn sprang Hartmut Rakow ein, welcher nach etlichen Jahren mal wieder in unserer Ersten mitspielte. Gespielt wurde in einem Sportlerheim. Die Bedingungen waren gut. Der Gegner war aber stärker als von uns eingeschätzt.

Hinten am Achten stand Hartmut, unser Ersatzmann recht schnell mies. Der provokante Spruch von Detlef: “Du weißt, gegen Frauen darf man nicht verlieren“ hatte nicht geholfen. Hartmut verlor gleich 2 Bauern und auch wenn er seine Stellung zwischendurch noch verbessern konnte, war kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Ergebnis 0:1.

Ronald Berndt hatte bei einem Angriff auch eine Figur verloren, bekam dann aber gegen den König soviel Druck, dass er dann doch gewann.

Christian Gronau spielte nach zuletzt durchwachsenen Ergebnissen in ausgeglichener Stellung remis.

Peter Trappmann hatte Material gewonnen. Die Sache war dennoch sehr kompliziert, aber er gewann.

Andreas Kuckel hatte nach einem missglückten Angriffsversuch die Qualität weniger. Der Gegner spielte dann aber nicht konsequent weiter und so konnte der Wildauer die Stellung noch drehen und gewann.

Detlef Schröder siegte natürlich als Geburtstagskind, selbst wenn ihm in der Partie nichts geschenkt wurde.

Vorne wo unsere Besten Matthias Nabel und Max Patzenhauer saßen, dauerte es am Längsten. Matthias schaffte es den gegnerischen König ins freie zu befördern und machte ihm dort den Garaus. Max tat sich diesmal schwer. Er mußte gegen einen weit vorgeschobenen Bauern kämpfen und es sah eigentlich nach Unentschieden aus. Der Gegner wollte aber unbedingt mehr und wich dem aus. Bloß dazu war der Max zu clever und konterte sein Gegenüber letztlich doch noch aus.

So wurde es doch noch ein standesgemäßes, wenn auch leicht zu hohes 6,5:1,5 womit wir zufrieden sein konnten.


Runde 7

Der 7. Spieltag war als Heimspiel gegen den mitgliederstärksten Verein Berlins, den SC Kreuzberg angesetzt. Gegen uns trat die 7. Mannschaft an. Die Gäste sind wie wir Aufsteiger, müssen allerdings gegen den Abstieg kämpfen.

Als Stammspieler fehlte diesmal Peter Trappmann (Urlaub) und unsere Zweite half uns mit Silvio Andreß aus. Silvio war auch einer der Ersten, die fertig waren. Mit seiner b4-Eröffnung überraschte er offenbar seinen Gegner. Jedenfalls kam er bald zu einer überragenden Stellung die in heftigem Angriff gegen den König mündete. Den Drohungen auf der langen Diagonale und der g-Linie hatte der Kreuzberger nichts entgegen zu setzen.

Indes kämpfte Christian Gronau nicht nur gegen sein Gegenüber, sondern auch mit Zahnschmerzen. Darum bot er in unklarer Stellung Remis, dass der Gegner schulterzuckend -er wußte nicht warum das Angebot kam- annahm.

Etwa zur gleichen Zeit endeten die Partien von Max Patzenhauer und Matthias Nabel an Brett 1 und 2. Während Caissa dem Matthias an diesem Tag nicht hold war und der Wildauer verlor, konnte Max seine beeindruckende Erfolgsserie fortsetzen. Er machte vor allem am Königsflügel Druck, der unvorsichtigerweise ziemlich offen war, gewann dann aber am Damenflügel durch einen schlimmen Patzer einen Springer. Der Rest war Formsache.

Randy Fechner spielte nebenbei Unentschieden gegen einen von der Papierform deutlich stärkeren Gegner. Das war ok.

Matthias Berndt gewann so schnell, dass man davon kaum was mitbekommen hat. Prima.

Blieb dann noch Andreas Kuckel. Der konnte in einer seltsamen Eröffnung problemlos 2 Bauern abgreifen. Die verlor er zwar, bekam dafür aber einen Läufer im Endspiel. Das reichte dem Kreuzberger Gegner dann irgendwann und er resignierte.

Nach 7 von 8 Partien stand es entsprechend 5:2 für Wildau I und es war 12 Uhr. Die letzten 2 Stunden im Spielsaal gehörten dann allein unserem Detlef Schröder und dem Kreuzberger Erik Rausch, der regelmäßig auch Gast bei unserem Dahmelandpokal ist. Trotz zwischenzeitig klarem Vorteil für Detlef konnte der das einfach nicht in einen Erfolg ummünzen. Zum Schluß setzte er die Brechstange an und opferte seinen Läufer, was total in die Hose ging. In verlorener Stellung fiel das Blättchen seiner Uhr und sichtlich angefressen verließ er das Brett.

Egal, 5:3 als Endergebnis ist entscheidend und belässt Wildau die kleine Chance auf den erstmaligen Aufstieg in die Stadtliga. Das vielleicht entscheidende Match steht am nächsten Spieltag auf dem Programm.


Runde 8


Runde 9